Wech-Hof
Der Hof in Štěchovice war seit jeher ein freies Lehngut. Er wird bereits Ende des 15. Jahrhunderts unter Bischof Stanislaus Thurzo erwähnt, als hier der Edelmann Vilém Kurovský von Vrchlabí wirtschaftete. Nach ihm folgte eine Reihe bischöflicher Lehnsleute aus dem niederen Adel. In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts gehörte der Hof den Herren Lev von Rožmitál, weshalb man ihn Lvovský nannte.
1823 kaufte der Bürger Josef Bratránek das Gut. Seine Tochter heiratete den Apotheker und Kroměřížer Bürgermeister Antonín Wech, nach dem der Hof heute benannt ist. Während des Reichstags 1848 wurde die Staatsdruckerei aus Wien hierher verlegt.
Das spätbarocke Gebäude des Hofes erinnert an ein kleines Adelsschlösschen. Es gehört zum städtischen Denkmalschutzgebiet Kroměříž.
Nach einem Text von Jindřich Spáčil auf der Gedenktafel des Gebäudes.